Bennewitz / Landkreis Leipzig
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Grubnitz

Grubnitz ist einer der kleinsten Orte der Gemeinde und liegt besonders Idyllisch am Muldendamm. Die Mulde im Bereich Grubnitz und nördlich davon gehört zu den letzten mäandrierenden Flüssen in Europa und soll vom Land Sachsen nach Fauna-Flora-Habitat aufgenommen werden. Name und Anlage des Ortes weisen auf sorbischen Ursprung hin.

Grubnitz, Mühle (Foto: Voß).1377 wurde Grubnitz zum ersten Male urkundlich erwähnt. Grubnitz ist bereits vor ungefähr 1300 Jahren von Sorbenwenden angelegt worden, deren Familienoberhaupt vermutlich Gruban (der Grobe, der Starke) hieß. So klein der Ort auch ist, unterscheiden doch die Bewohner ein Ober- und ein Unterdorf. Dazwischen steht die Kirche inmitten des etwas erhöhten Friedhofes. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde die Kirche mit Nepperwitz zu einer Parochie vereinigt, zu der noch das Kirchspiel Deuben-Bennewitz kam. Sie hat eine halbkreisförmige, romanische Apsis und ein rechtwinkliges Schiff mit flacher Decke. Die Lutherlinde von 1917 steht noch auf dem Friedhof.

Der ehemalige Gasthof wurde im Jahre 184/ gebaut, steht aber schon viele Jahre leer. Grubnitz gehört seit 1974 zur  Gemeinde Bennewitz. Einkaufen können die 73 Anwohner hei mobilen Händlern, im Edeka-Markt in Bennewitz. Erfreulicherweise hat auf den Altstandorten der Landwirtschaft die Nachfolgeorganisation,  die Landwirtschafts-GmbH Machern, weiterhin ihren Sitz. Aus einem ehemaligen Schweinestall  entstand ein Firmenverbund.

Neben dem Dorfteich und Minispielplatz entstand in den letzten Jahren ein kleines Biotop, das Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt.

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